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Leider gibt's noch keinen. Bin aber immer noch auf der Suche :)
Bei Interesse einfach melden!
01/12/13
Rückblick 2012
Nachdem ich im Moment ja verletzungsbedingt leider nicht viel auf der Skipiste oder in der Luft sein kann (was Wettertechnisch ja auch nicht ganz so einfach ist), hab ich die Zeit genutzt und versuch ein kleines, unterhaltsames Video der letzten Saison zusammen zu schustern...
Ich hoffe es gefällt euch und bis bald
See u in the Sky
11/22/12
Video vom Wildspitztrip
Etwas hat es gedauert aber jetzt hab ich es endlich bekommen. Das neue Video von unserem Wildspitztrip vom 21.10.12 ist nun online.
Vielen Dank an Helga fürs schneiden!
11/03/12
Steckenflugsaison ist zu Ende, aber die Hike&Fly startet
Da es nun doch schön länger keine Aktuallisierung aufgrund von Zeitmangel gab, gibts jetzt mal wieder alle neuen Infos.. :)
Wie viele vielleicht wissen, fand ende September die große Siegerehrung der Österreichischen Streckenflugmeisterschaft sowie der Österreichischen Liga in Abtenau statt. Da ich aktiver Pilot in der Streckenflugmeisterschaft und in der österreichischen Liga bin, durft ich natürlich bei diesem Event nicht fehlen und konnte dem ein oder anderen Freund auch zu seiner Jahresleistung und Sieg gratulieren. Wie es sich natürlich bei einer solchen Veranstaltung gehört, wurde nach den Ehrungen ordentlich gefeiert.
Im Zuge der Siegerehrung wurde auch gleich das neue XC-Gremium, zu welchem ich für das Jahr 2013 nun auch offiziell gehöre, gewählt. Ich hoffe hier durch meine Mitarbeit und gemeinsam mit den anderen Mitgliedern den X-Contest für die österreichischen Piloten noch fairer und attraktiver gestalten zu können.
Wie wir alle wissen, endet mit dem Herbst wie jedes Jahr auch die normale Streckenflugsaison im zentralen Mitteleuropa und es beginnt die ebenso (meist) beliebte Hike&Fly Saison.
Für diesen Zweck hab ich mich heuer mal entsprechend ausgestattet und war/bin natürlich entsprechend motiviert. Als Schirm hab ich für mich den Swing Hybrid Hike 19 als ideal auserkoren. Bei diesem Schirm handelt es sich um eine Mischung aus Speedflyer und Gleitschirm, der durch seine Bauform die Vorteile beider sehr gut vereint. Da die Fläche jedoch recht klein für mein Gewicht ist, dient er mir fast ausschließlich als Abstiegshilfe und zum Soaren bei Starkwind. Als Gurtzeug habe ich mein Gin Switsch gegen das neue Advance Easiness getauscht. Die komplette Ausrüstung (inkl. Retter) wiegt somit nur noch magere 6,5kg.
Auch wurden schon die ersten Touren damit bestritten. Manche erfolgreicher, manche weniger -> Sprich die meisten waren leider nach der Arbeit statt Hike&Fly "nur" Hike&Hike.

- Am Gipfelkreuz nach einem harten Kampf!!
Doch hatte ich auch das ein oder andere mal Glück.
Aufgrund meiner riesigen Motivation hab ich auch beschlossen mal eine Tour mit den Tourenski und dem Schirm zu versuchen. Wer mich ein wenig kennt, weiß dass ich da dann in der Regel keine halben Sachen mache und so wurde ich von ein paar Freunden auch gleich dazu eingeladen mit auf die Tiroler Wildspitze (3774m) mit zu gehen (Detail am Rande: Die Wildspitze ist nach dem Großglocker der zweithöchste Berg von Österreich). Da ich aufgrund fehlender Erfahrung und Routine beim Tourengehn nicht wirklich einschätzen konnte, ob diese Tour die richtige ist, verließ ich mich voll und ganz auf die Erfahrung meiner Freunde (kleiner Tip für alle anderen: Die Wildspitze ist definitiv keine gute Entscheidung für die erste Skitour überhaupt!!).
Nachdem der Tag und Treffpunkt vereinbart war, ging es an dem Tag auch schon sehr früh los. Wir trafen uns bereits um 7:00 in da früh am Eingang vom Pitztal, um dann gemeinsam mit möglichst wenig Autos zur Bahn zu fahren. Dort angekommen, musste ich und ein teil der anderen als erstes mal eine Bahnkarte besorgen. Da diese für Tourengeher stolze 27€ kostet, beschloss ich kurzerhand doch wieder die Tiroler Regio-Card zu kaufen, da sie sich ziemlich sicher über die Saison rechnen würde. Anschließend ging es mit der Standseilbahn und dem Gletscherexpress bis auf ca. 3000m hinauf. Dort stiegen wir dann anschließend zum Gletscher. Am Anfellplatz wurden die Ski bespannt und die Seilschaft zur Selbstsicherung gebildet. In einem gemütlichem Tempo ging es dann ca 2h bist zum ersten Rastplatz, vor dem richtig steilen Anstieg über die Eiszunge. Einer von und beschloss hier zu warten, aufgrund von leichten Kreislaufproblemen. Kurze Zeit später, bei der Eiszunge angekommen, wurde die Seilschaft dann aufgelöst, da einige mit den Skiern und anderen ohne die Zunge sich hinauf kämpften und dadurch auch unterschiedlich schnell waren. Auch war die Gefahr der Spalten nicht mehr so gegeben, da bereits einige Spuren im Schnee zu sehen waren (AUCH WENN DAS RISIKO TROTZDEM VORHANDEN IST!!->war nicht die beste Entscheidung). Da ich durch den steilen und sehr anstrengenden Anstieg etwas zurück gefallen war, kam ich als letzter am Skidepot ca. 110m unter dem Gipfel an. 3 von uns waren bereits kurz unter dem Gipfel und 2 weiter ungefähr bei der Hälfte des Weges. Beim Blick nach oben und der deutlich zu spürenden Müdigkeit durch die Anstrengung, half mir nur mein eisener Wille über die letzten 110 Höhenmeter nach oben. Kurz unter dem Gipfel wartete dann auch schon Simon auf mich, um mich nochmal die letzten paar Meter bis zum Gipfel (welche teilweise auch zu Klettern sind) zu begleiten. Am Gipfel angekommen, konnte ich erst einmal richtig "Durchschnaufen" und die grandiose Aussicht genießen. Nach ein paar Fotos ging es dann wieder hinunter bis zum Skidepot, wo ich dann meinen Schirm auspacken konnte und damit über den Gletscher bis zum Anfellplatz fliegen und mir die Abfahrt ersparen konnte. Hier möchte ich mich auch noch bei meinen Freunden bedanken, die mir alle zusammen geholfen haben - Mental, wie auch beim Gebäck - um überhaupt auf diesen Berg zu kommen und mir somit einen lang gehegten Traum zu erfüllen!
DANKE Andi, Maria, Helga, Simon Günter und Peter!!
Ein paar Bilder gibt's im Fotoalbum Skitour Wildspitze 21.10.12
Die genaue Route könnt ihr euch hier ansehen (wäre euch Dankbar wenn ihr hier für mich mit den Sternen und "Gefällt mir" stimmen würdet)
Nun geht es auf zu neuen Abenteuern um sich die Zeit bis zum Frühjahr ein wenig zu vertreiben. Die Berichte werden hier dann wie immer Folgen und bis dahin..
See u in the Sky
08/24/12
Die Streckensaison neigt sich langsam dem Ende zu...

- Lac d'Annecy
Nachdem ich nun wieder einige Zeit nicht von mir hören lassen habe, muss nun endlich mal wieder ein Update her...
Und es hat auch einen Grund warum es länger nichts mehr zu lesen gab: Ich war auf Urlaub und beim Fliegen, beim vielen Fliegen. Wie Ihr ja alle wisst, bleibt dann aber leider immer recht wenig Zeit um meine Beitrage aus Stand zu halten (dafür entschuldige ich mich auch bei euch :) )
Diesmal hat es mich aber dafür in eine umso schönere Ecke der Alpen zum Fliegen verschlagen - nach Lac d'Annecy, genauer gesagt nach Talloires. Dieses kleine aber feine Örtchen direkt am See von Annecy bietet aber dafür alles was das Fliegerherz höher schlagen lässt - gemütliche Campingplatz (die preisliche auch OK sind), gratis Shuttle vom Landeplatz zum Startplatz Planfait in den Monaten Juli und August (4x Täglich) und optisch das gesamte Sortiment das uns die Alpen bieten kann (angefangen von Waldflächen, Almwiesen usw. bis hin zu senkrechten Türmen wie man sie aus den Dolomiten kennt).
Unsere (mit uns meine ich Martin, Michaela und mich) Reise begann am Dienstag Abend, als Michaela mich zuhause abholte und wir beschlossen doch noch am Abend anstatt am nächsten Tag in der Früh aufgrund des Verkehrs zu fahren. Die Route führte uns einmal quer durch die Schweiz von Hohenems bis Genf und die ganze Fahrt über, fragten Michi und ich uns, wo die Schweizer eigentlich die Berge versteckt haben, denn auf der Autobahnroute die Nord-Westlich verläuft sieht man maximal ein paar "Hügel" und einige Seen. Als wir dann gegen 23:00 endlich in Annecy ankamen hatte wir nur ein Problem... -> die Campingplätze hatte bereits zu! Unter diesem Umstand haben wir uns eben einen ruhigen Parkplatz suchen müssen und kurzerhand das Auto zum Bett umfunktioniert.

- Startplatz Montmin inkl. Auditorium
Am nächsten Tag in der Früh wurde dann als erstes ein passender Campingplatz in der Gegend gesucht um das Lager für die nächsten Tage aufzubauen. Nachdem das erledigt war, ging's im Anschluss auch gleich das erste mal auf den Berg zum Startplatz Planfait. Als wir dort ankamen auch gleich die erste Überraschung... Perfekt gepflegter Startplatz!! eine kleine mit Gras bewachsene Wiese zum vorbereiten der Schirme und Ausrüstung. Daneben ein paar Picknickbänke und Tische für Zuschauer und im Startbereich top gepflegte Kunstrasenmatten (nicht die billigen wie sie in Bassano zu finden sind - nein wirklich gute). Das Beste dabei... genügend Platz für mindestens 5-6 Schirme!! Da die Bedingungen gar nicht schlecht aussahen, sahen wir uns den einen oder anderen Start an um ein Gefühl für eventuelle Tücken des Startplatzes zu bekommen bevor wir uns selber alle drei in die Luft wagten.

- Ein Tandemunternehmen neben dem anderen!!
Kaum in der Luft, merkte man auch schon den recht gut anstehenden Talwind der die teils kräftige Thermik ordentlich Zerriss und teilweise sportlich werden lies. Kaum hatten wir etwas Höhe (ca. 1700m) versuchten wir auch gleich die erste Überquerung des See's - was auch auf Anhieb ohne Probleme gelang. Auf der anderen Seite war dann mühsames gewinnen an Höhe durch Soaren angesagt. Michi erwischte es etwas Besser und konnte den See nochmal auf die ursprüngliche Seite überqueren, während ich mitten über'n See abdrehen musste und auf den südlichen Landeplatz in Doussard rettete. Dort konnte ich die nächste Überraschung kaum glauben.. Am Landeplatz standen nicht weniger als 5 Häuschen von den ansässigen Tandemunternehmen NEBENEINANDER und warben friedlich und in französischer Gemütlichkeit um Kunden (was um diese Jahreszeit kein großes Problem ist wie wir später erfuhren). Da ich ja irgendwie wieder zum Auto und auch Treffpunkt zurück musste/wollte fragte ich kurzerhand einen der Tandempiloten ob sie eventuell einen Platz in ihrem Bus bis zum Startplatz Montmin frei hätten und wurde auch promt mitgenommen (oben angekommen wurde mir dann erklärt das diese fahrt jetzt 5 Euro kostet, was ich aber auch gerne bereit war zu Bezahlen da hier kein öffentliches Shuttel fährt sondern nur die Tandempiloten). Am Startplatz dann wieder die gleich gepflegte Anlage wie zuvor auf Planfait. Sauberer Aufbauplatz, riesen Startbereich und als Krönung sogar ein eigenes Auditorium für Besucher und Angehörige um die Tandems und die Solopiloten beim Starten und fliegen zu beobachten. Da ich ja ursprünglich nur bis zum Landeplatz in Talloires fliegen wollte und es wirklich sehr heiß war, startet ich hier nur mit einem T-Shirt bekleidet zu meinem Flug. Im nach hinein vielleicht nicht die beste Entscheidung des Tages aber ich hab wieder was gelernt. Aus meinem geplanten kurzen Flug wurde dann einer mit fast 2 Stunden mit einer maximalen Höhe von 1800m (bis mir dann endgültig zu kalt wurde). Etwas ausgekühlt aber mit einem breiten Grinser im Gesicht landete ich schlussendlich um kurz vor 20:00 am gewollten Landeplatz wo ich auch Michi und Martin wieder getroffen habe die auch schon auf mich gewartet haben. Anschließend ging es zurück zum Campingplatz um mal etwas zu Essen und den Tag zufrieden bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

- Die Altstadt von Annecy - sehr Schön
Am nächsten Tag sah das Wetter zwar nicht wirklich schlecht aus, jedoch auch nicht wirklich gut. Wir drei beschlossen nach einem ersten Sprung in de See, uns die (Alt)Stadt Annecy anzuschauen und fuhren nach einem ausgedehnten Frühstück und dem angenehmen kühlen Bad kurz nach Mittags los. In Annecy (City) angekommen informierten wir uns als erstes über die Sehenswürdigkeiten der Stadt und organisierten uns auch gleich eine Stadtkarte im Touristsoffice. Bewaffnet mit Fotoapparat und frisch erbeuteter Stadtkarte machten wir uns auf den Weg zum "Annecy-City-Marathon mit Michi". Einmal von links nach rechts, von rechts nach links, zurück und auf die andere Seite spazierten Martin, Michaela und ich quer durch die Stadt, die Kirchen und die Sehenswerten Plätze der Stadt. Genossen dabei Süsswaren, Bier und Wein aus der Region und auch sonst überall her und hatten wirkliche ein menge Spass einfach mal die Seele ohne Stress baumeln zu lassen. Am Abend waren wir dann mutig und beschlossen unseren Hunger in einem Restaurant direkt am See zu stillen (hier will erwähnt werden, dass das Essen wirklich gut war aber auch der Preis ziemlich saftig...). Auch haben wir die "Fluggebietes Transe", sowie einen französischen Piloten mit mehr als kurzen Hosen, Ärmellosen Rippshirt und Kopftuch - den wir vorsorglich mal "Speedo" oder einfach "Jean Claude" getauft haben - getroffen.
Die nächsten Tage verliefen dann alle recht ähnlich. Spät aufstehen, Frühstücken und auf Mittag dann auf den Berg zum Fliegen bis zum Abend. Gelegentlich wurde dazwischen oder danach noch Schwimmen gegangen und der Urlaub in vollen zügen genossen. Auch wurden zwischendurch immer wieder Sehenswürdigkeiten wie das "Château de Menthon-Saint-Bernard" besucht.

- Der Mont Blanc
Nach gut einer Woche musste Martin leider wieder zurück in die Heimat und Michi und ich beschlossen noch ein paar Tage nach Fiesch in die Schweiz zu fahren. Da auf dem Weg dort hin auch Chamonix und der bekannt MontBlanc (der höchste Berg der Alpen mit 4.810m) liegt, haben wir dort noch einen kurzen Zwischenstop eingelegt und überlegt einen Flug zu machen - diese Idee haben wir dann aber aufgrund der Preise, der tiefen Basis und dem recht starken Wind wieder verworfen. Aus heutiger Sicht hatten wir leider das Pech um ca. 1 Woche zu früh dort gewesen zu sein, denn eine Woche nach unserer Anwesenheit sind am Sonntag den 19.08. rund 90+ Piloten am Mont Blanc Top-gelandet.
In Fiesch haben wir uns dann wieder am Campingplatz stationiert, wie wir es bereits aus Frankreich gewohnt waren. Am nächsten Tag fuhren wir dann trotz SEHR tiefer Basis aufs Eggishorn um uns mit etwas Glück den Aletschgletscher aus der Luft anzuschauen. Leider wollte und wollte die Basis einfach nicht über 2500-2600m ansteigen und verweigerte uns somit die Flug zum und über den Gletscher. Michi und ich entschieden uns dann dafür das Goms von Fiesch bis zum Furkapass für einen Streckenflug zu erkunden. Leider war dieses Unterfangen wegen der geringen Arbeitshöhe auch nicht ansatzweise einfach. Ich hatte gegenüber Michi das Glück, kurz vor dem Landen noch einen Bart zu erwischen, während Michi nach den ersten paar Kilometern bereits am Boden stand. Am Furkerpass wurde der Wind vom Grimsel immer stärker und der Talwind tat sein restlich um den Tag ordentlich Sportlich werden zu lassen. Nach guten 2h in der Waschmaschine und rütteln und schütteln hatte ich dann auch die Nase voll für den ersten tag und ging landen (an der Stelle an der Michi zuvor abgesoffen war). Auf dem Weg zum Zug wurde ich dann durch einen netten Schweizer namens Raul abgefangen der mich dann zusammen mit Michi auch gleich nach Fiesch mitnahm. Auf der Fahrt haben wir mit ihm über unsere geplanten Flugstrecken diskutiert und über das Wetter das für die kommenden tage gemeldet war. Leider sagte er uns auch dass das Wallis leider SEHR Föhn und Bise anfällig ist und für die kommenden Tage Föhn und auch eine kleine Front gemeldet war. Da Michi und ich aber nicht 3 tage am Boden im Zelt verbringen wollten beschlossen wir kurzerhand nach einer Nacht von Fiesch weiter Richtung Heimat zu fahren und unsern Aufenthalt drastisch zu verkürzen.
3 Tage früher als geplant daheim, beschloss Michi dann noch ab Donnerstag Richtung Speikboden zu fahren und ich daheim mit ein paar Freunden fliegen zu gehen. Michi hatte die eindeutig bessere Entscheidung getroffen und konnte sich an diesem Wochenende dann auch die kurzzeitige Führung (und jetzt den hervorragenden 2ten Platz) im World X-Contest - die Weltmeisterschaft im Streckenfliegen - bei den Damen sichern! GRATULATION AN DIESER STELLE NOCHMAL AN SIE!!
Ein paar Fotos mehr könnt ihr euch unter Bilder im Album "Annecy/Fiesch 2012" ansehen.
Bis bald wieder und
See u in the Sky
07/02/12
Ein Lebenszeichen

- Morgenflug mit Michi und ihrem Volt
Nachdem ich in den letzten 4 Wochen eigentlich ständig irgendwie am Weg war, kam ich leider nicht wirklich dazu meiner Pflicht mit der Aktualisierung der Webseite.
Doch nun gibt es wieder ein neues Lebenszeichen.
Am letzten Wochenende war ich kurzentschlossen mit ein paar Freunden in Greifenburg und der Emberger Alm am weg.
Am Mittwoch bekam ich von Michi einen Anruf ob ich nicht Lust und Laune hätte, mit ihr und Robert nach Greifenburg zum fliegen mitzukommen. Kurzentschlossen sagte ich natürlich zu und machte mich auch gleich noch am Abend auf nach Greifenburg wo Robert schon auf uns wartete. Am Campingplatz angekommen wurde als erstes mein neues Zelt mal aufgebaut -> geschätzte Arbeitszeit 5sec. und das Zelt stand wo es sollte (so stell ich mir das vor und so soll's auch sein). Nach dem einen und anderem Bier und einer Streckenplanung für den nächsten Tag ging es dann auch bald mal ins Bett.
Am Do sind wir dann schon recht Zeitig mit dem Shuttel auf den Berg gefahren um unseren am Vorabend geschmiedeten Plan in die tat um zu setzen. Leider machte uns das Wetter und später dann der Wind einen Strich durch unsere Rechnung. Die Thermische auslöst startete leider erst um kurz nach 13:00 und so war es unmöglich die geplante Strecke zu fliegen. Weiters kam dann auch noch hinzu, dass der Wind statt mit vorhergesagten 10km/h mit guten 15-25km/h wehte. In diesen Bedingungen kämpften ich mich dann bis Lienz und beschloss dann aufgrund des Windes auch den Flug abzubrechen (nachdem ich gegen den Wind kein vorankommen mehr hatte). Mit ca. 40km/h Talwind landete ich dann in Lienz am Landeplatz und machte mich nach einer kleinen Groundhandlingsession auf den Rückweg nach Greifenburg.
Nach dem abendlichen Wettercheck mussten wir feststellen, dass die Prognose für die nächsten Tage leider nicht viel besser aus schaute. Somit ließen wir den Freitag etwas gemütlicher angehen und fuhren erst gegen halb 12 auf den Berg. Nach der Überprüfung der Windlage entschieden wir uns das kleine Dreieck zu versuchen. In der Luft mussten wir jedoch dann wieder feststellen, dass wieder mehr Wind vorhanden als gemeldet und geplant war. Nach einem harten Kampf stand ich dann wieder in Lienz am Boden und machte mich etwas frustriert auf den Heimweg.
Nach einer gemütlichen Grillage und ein paar Drinks, beschlossen wir am nächsten Tag aufgrund des Windes und der Temperaturen die Schirme mal eingepackt zu lassen und einen Schwimmtag einzulegen. Nach diesem mehr als chilligen Tag beschloss Robert sich auf die Heimreise zu machen. Michi und ich wollten noch nicht wirklich abreisen und entschieden uns für eine Nacht am Berg.
Somit ging es nach einer kurzen Proviantbeschaffung mit Schirm und Schlafsack ab auf den Berg um dort den Sonnenuntergang und den Sonnenaufgang zu genießen. Vor dem Sonnenaufgang wurden wir recht unsanft von einem prünftigen Hirschen mit seinem lauten Röhren geweckt, was uns auch ein wenig erschreckte das dieser sich recht nahe an unseren Schlafplatz wagte. Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang und einem gelungenen Frühstück, ging es dann mit einem gemütlichen Morgenflug wieder ab ins Tal wo wir uns mit Gerhard und Tim auf einen "Guten Morgen" Kaffee trafen. Im Anschluss beschlossen Michi und ich doch die Heimreise anzutreten.
Im großen und ganzen war das wirklich ein sehr gelungenes Wochenende auch wenn das Fliegerische aufgrund des Wetters ein wenig der Strecke blieb.
See u in the Sky
P.S.: Die Fotos werde ich noch diese Woche in einem Album online stellen und wenn's sich ausgeht, werde ich auch noch ein kleines Video von den Flügen mit der AirDesign SuSi die ich letzte Woche testen durfte erstellen.
P.P.S.: Die Fotos sind nun Online
05/28/12
Nach 4 Versuchen endlich ein Bewerb!!
Nachdem es die letzten Wochen am Wochenende leider immer regnete, war es nie möglich einen Wettbewerb durchzuführen.
Doch dieses Wochenende (Pfingstwochenende) war es dann endlich einmal so weit. Die Gastein Open 2012 standen an und man glaubte es kaum als der Wetterbericht 3 Tage einigermaßen gutes Flugwetter vorhersagte!
Also ging es Freitag Abend dann auch gleich in das Salzburgerland und das schöne Gasteinertal. In Dorfgastein traf ich an der Talstation der Fulseckbahn dann einige Freunde und andere Piloten die bereits angereist waren.
Pünktlich um 8:30 am Samstag in der Früh ging es dann zur Anmeldung und anschließend dann auch gleich an den Stubnerkogel in Bad Gastein (der Startplatz wurde aufgrund des doch recht stark gemeldeten Ostwind gewechselt). Kaum am Berg angekommen breitete sich unter den Piloten die alle voll motiviert waren ein wenig Hektik aus. Nach dem wirklich ausführlichen Briefing ging es dann ab in die Luft. Am Samstag war es durch den sehr starken Wind allerdings eine kleine Lotterie ob man eine Thermikblase erwischte oder einfach "verblasen" wurde. Kurz nach dem Start hatte ich leider nicht das Glück eine Thermikblase zu erwischen und musste mehr als hart kämpfen mich irgendwie in der Luft zu halten. Nach 20 Minuten kam dann per Funk der Stopp des Rennens aufgrund des immer stärker werdenden Winds. Das wirklich sehr gute Organisationsteam der Gasteiner Thermikgeier sammelte alle im ganzen Tal verstreuten Piloten ein. Anschließend gab es dann das ein oder andere Landebier am Landeplatz beim Frühjahrsfest.
Am Sonntag sah das Wetter in der Früh dann wirklich sehr viel versprechend aus, jedoch waren ab ca 14:00 Schauer gemeldet. Aus diesem Grund wurden die Piloten schon um 9:00 auf den Berg gebracht um einen frühen und schnellen Task durchzuführen. Pünktlich um 11:15 war dann das "Window Open" und alle starteten in das Rennen über knapp 60km (abzüglich der Zylinder). Wärend des Rennens ging mir bis zum vorletzten Punkt meine gesamte Taktik auf und alles lief wie am Schnürchen für mich. Leider wurde ich ein wenig zu gierig und hab einen taktisch kleinen Fehler begangen der mich schlussendlich dann den Tagessieg in der NC-Klasse kostete. Dieser ging dann wohlverdient an Robert Haider der ein wirklich gutes Rennen geflogen ist.
Am Montag war es dann leider von der Früh weg bedeckt und wir haben nicht an einen Task geglaubt. Doch die Veranstalter die das Gebiet kannten entschlossen auf den Berg zu fahren und einen Speedrun als Task anzusetzen. Da die Wolken immer wieder aufbauten und danach wieder zerfielen wurde das Rennen gestartet. 10 Minuten später kamen die Funksprüche der bereits gestarteten Piloten, dass es unter der Wolke zu Graupeln begonnen hat und das Saftycommitee hat daraufhin zu Gunsten der Sicherheit den Task abgebrochen.
Das Ergebnis des Bewerbes könnt ihr euch hier ansehen:
Mit einer riesen Vorfreude auf den nächsten Wettbewerb am 07. Juni in Westendorf wünsche ich euch in der Zwischenzeit Happy Landings. Ein Paar Fotos zu den Tagen könnt ihr unter Fotos finden.
See u in the Sky
05/13/12
Und es fliegt...
Und endlich war es wieder einmal soweit! Das Wetter hat sich entschieden uns doch mal ein bis zwei gute Tage zum Fliegen zu schenken. Mein Chef war dann auch noch sehr gnädig mit mir und hat mir diese Tage dann auch noch FREI gegeben.
Also ging es am Mittwoch Abend nach der Arbeit, auch gleich heim ans packen und anschließend ab nach Kärnten an die Embergeralm, wo Michi, Raimund, Kay und Robert auch schon mehr oder weniger warteten.
Nach einer doch noch recht regnerischen Nacht, wurden wir in da früh von einem strahlend blauen Himmel und den angenehmen Sonnenstrahlen der Morgensonne geweckt. Die kleinen Nebelfelder und Wölkchen lösten sich recht schnell auf und gingen dann aber nur langsam in Thermikwolken über.
Michi und ich schmiedeten den Plan, endlich unser noch immer offenes Mölltal-Dreieck in angriff zu nehmen und es endlich fertig zu fliegen. Robert und Raimund entschlossen sich an den Hochstein zu fahren und es dort auf einer anderen Route zu versuchen.
Gegen 12 Uhr war die Thermik dann endlich stark genug und wir konnten starten.
Erster Wendepunkt -> Zettersfeld
Hier hatte ich dann auch gleich meine erste richtig große Baustelle bei diesem Flug bei der ich dann beinahe auch am Boden gestanden bin.. (aber Gott sei dank nur beinahe)
Weiter ging's dann zum Zweiten Wendepunkt -> Mallnitz
Bis dahin lief es eigentlich bis auf einen leicht zunehmenden Nordwind recht gut und auch ohne größere Probleme, so dass wir sehr gut voran kamen und unseren Schnitt ausbauen konnten.
Auf dem Weg zum Dritten Wendepunkt -> Goldeck mussten wir leider feststellen, dass der Talwind ungewöhnlich hoch hinauf reichte für diese Jahreszeit. Dadurch waren wir leider gezwungen öfters als uns lieb war höhe zu tanken und unser vorwärts kommen wurde dadurch stark gebremst.
Endlich am Goldeck angekommen, hatte ich plötzlich ein menschliches Bedürfnis, das aufgrund des vielen Wassers das ich wärend des fluges getrunken hatte, einen Ausgang zu suchen begann. Also blieb mir nicht anderes übrig als die Zähne zusammen zu beißen und die letzten Kilometer noch zu ende zu fliegen.
Am Boden wurde dann auch gleich mal ein kleines Geschäft erledigt und ich war mehr als glücklich, dass es mir endlich gelungen war, das Dreieck zu schließen. Auch hab ich mich wirklich sehr über die Glückwünsche von den Freunden gefreut, die mich über das Livetracking beobachtet hatten und mir schon kurz vor der Landung die ersten Nachrichten schrieben :)
Der nächste Tag versprach dann auch wieder sehr viel versprechend zu werden, wurde jedoch dann aufgrund sehr vieler hoher Cirren nicht wirklich so gut wie vorhergesagt. Da wir dann erst gegen 13:00 starten konnten, war die Motivation bei den meisten schon im Keller und es wurden eigentlich fast nur noch Genussflüge gemacht. Ich hab meinen Flug nach einer knappen Stunden dann abgebrochen, da mir der gezerrte Bauchmuskel wieder unangenehme Schmerzen brachte.
Ich freue mich auch schon wieder auf die nächsten gemeinsamen Projekte mit Michi und den anderen und die nächsten Flüge! Hier könnt ihr auch auch noch den Flug ansehen. Im großen und ganzen waren es aber zwei wirklich schöne Flugtage mit Freunden die ich in vollen Zügen genießen konnte
See u in the Sky
P.S.: Die Fotos folgen im laufe der Woche, da ich diese erst aussortieren muss..
04/08/12
Frohe Ostern
Ich wünsche euch und euren Familien allen ein frohes und schönes Osterfest!
See u in the Sky
03/20/12
Die Bewerbssaison ist eröffnet
Am vergangenen Wochenende war es nach langem Warten endlich wieder soweit: Die Bewerbssaison der Österreichischen Liga wurde gestartet!!
Für die Newcomer-Klasse (auch NC-Klasse genannt) wurde am Bischling (Werfenwengen - Salzburg) das erste Trainigslager und auch gleich der erste Task für die Meisterschaft und den Kampf um die "Goldene Ananas" abgehalten.
Es fanden sich 23 Newcomer und einige hochkarätige Ligapiloten (wie zum Beispiel Thomas und Stefan Brandlehner) bei dem Meeting ein, um ihr Wissen an die Einsteiger ein wenig weiter zu geben. Auch meine Wenigkeit war als Pilot und Betreuer für die Gebiete Tirol und Vorarlberg natürlich anwesend.
Nach einem kurzen Briefing über die Bedienung des GPS' und die verschiedenen Formen der Rennen wurde dann auch gleich der Berg gestürmt um bei strahlend blauem Kaiserwetter in die Luft zu kommen. Kurz darauf wurde ein Task für den Tag fixiert in dem das zuvor gewonnene Wissen gleich umgesetzt und vertieft werden konnte. Anschließend wurden noch letzte Fragen besprochen und geklärt bevor es in die Luft ging. Meine guten Vorsätze mit dem frühen Starten, wurden durch ein kleines Problem mit den Leinen vor dem Start schon zu nichte gemacht. Durch einen nicht bemerkten "Durchschlaufer" war ich erst mal mit entknoten und sortieren beschäftigt und kam erst 5 Minuten bevor die Boje geöffnet wurde in die Luft. Eine denkbar ungünstige Situation um in ein Rennen zu gehen, da ich mir natürlich als erstes einmal eine Abflughöhe erarbeiten musste. Dabei musste ich den anderen von unten zuschauen wie sie bereits ins Rennen gingen. Für mich hieß es also ab diesem Zeitpunkt: Volles Risiko (bezüglich Höhe) und mit Vollgas zu Fliegen wenn ich noch eine Chance haben will. Am Ende reichte es dann noch für den achten Platz.
Am Abend hatten wir dann noch ein Debriefing mit Charly, Thomas und Stefan und es wurden einige Fehler der Piloten in der Runde besprochen. Anschließen wurde dann leider der Sonntag aufgrund der Wetterprognose abgesagt.
Ein paar Bilder findet ihr unter Fotos oder hier
Jetzt freu ich mich schon auf die kommende Wettkampf- und Streckensaison.
See u in the Sky
P.S. Anbei ein kurzes Video von Martin
03/11/12
Es wird langsam wieder Frühling..
..und das Wetter wird wieder besser (zumindest Phasenweise) und ich konnte ein wenig Testen.
Während der schlechten Wettertage war ich aber auch nicht untätig, und hab mir auch ein paar Gedanken über die Positionierung der GoPro gemacht.
Dabei kam mir die Verfolger-Position als sehr interessant vor und ich hab mir ein ähnliches Konzept zu nutze gemacht und es nach gut dünken und meinen Vorstellungen umgebaut.
Bis jetzt bin ich zwar ganz zufrieden mit meinem Prototypen, aber die nächsten Verbesserungen geistern mir schon im Kopf herum und werden hoffentlich in den nächsten Wochen auf Papier und dann auch in die Realität umgesetzt.
Das Resultat bis jetzt könnt ihr euch im nachstehenden Video anschaun und über ein Feedback würd ich mich freuen :)
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